Stand 14.08.2019 - Ihre Kassensoftware 2020  ✦  Einführung der TSE in Deutschland  ✦

Keine teuren TSE-Cloud Gebühren. Hier kommt die TSE als Hardware >> Zum 01.01.2020 wird die TSE (Technische Sicherheitseinrichtung für Elektronische Kassensysteme) laut Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) in Deutschland Pflicht.

Die TSE dient dem Manipulationsschutz von Kassensystemen und muss in Deutschland vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert werden - unabhängig davon behalten die in Deutschland geltenden Bestimmungen der GoBD weiterhin Gültigkeit.

TIPP  Aufgrund der Nachteile von TSE-Cloud Lösungen haben wir uns für eine Hardware-Lösung entschieden.

Die Anmeldung zum vorgezogenen Rollout können Sie bereits jetzt vornehmen, tragen Sie sich dazu rechts unter "Anmeldung TSE Rollout 2020" ein.

Muss der deutsche Einzelhandel 2020 in die Cloud?

Die TSE Herstellung obliegt einigen wenigen Fiskalisierungs-Firmen wie z.B. A-Trust, DF Deutsche Fiskal GmbH, fiskaly GmbH, Swissbit AG, CV Crypto Vision GmbH oder Fiscaltrust-Audicon.

Die meisten dieser Firmen bieten ausschließlich Online Lösungen an - die TSE Cloud.

Die Kassensoftware-Hersteller wiederum müssen ihre Kassensoftware mit einem dieser Anbieter "verheiraten" und eine Schnittstelle zu dessen TSE programmieren.

Je nachdem welche Kassensoftware man ab 2020 einsetzt, muss der Vertrag für die TSE-Cloud verpflichtend mit abgeschlossen werden.

Das bedeutet, dass der überwiegende Teil der Einzelhändler in Deutschland ab 2020 nur noch Online kassieren kann und sich mit großer Wahrscheinlichkeit schon im Dezember 2019 an langjährige TSE Verträge (5 Jahre) binden muss.

Die Kosten der TSE-Cloud werden nach der Höhe des zu erwarteten "Fiskalisierungsvolumens" der Kasse berechnet.

Vereinfacht gesagt zahlt der Ladenbetreiber bei der TSE Cloud nach Anzahl der Signaturen pro Kasse.

Eine Signatur fällt bei jedem Verkauf, jeder Warenrückgabe, jedem Stornobeleg und jeder Einlage- bzw. Entnahmebuchung etc. an.

Dabei werden die Buchungsdaten zur Fiskalisierung über das Internet an einen Dienst übermittelt, gespeichert und dann zurück an die Kasse übertragen.

Und das für jeden Kassenvorgang. Wenn man sich vorstellt, dass jeder Artikel über die Internetleitung gesendet und einzeln verarbeitet wird, bekommt man eine Ahnung davon welches Internet zukünftig in den Läden gebraucht wird.

Je nach Internetverbindung kann es zu deutlich verlangsamten Kassenvorgängen kommen und im Fall eines Total-Ausfalls des Internets kann an der Kasse nicht mehr kassiert werden.


 
 

Stress inmitten des Weihnachtsgeschäfts?

Bei der Rückschau auf die letzten Gesetzesänderungen fällt auf, dass der Gesetzgeber keine Rücksicht auf die Logik des Einzelhandels nimmt und Termine gern auf den 01.01. legt.

Was das für Ladengeschäfte bedeutet weiß jeder, der schon einmal mitten im Weihnachtsgeschäft eine Gesetzesänderung an seinen Kassen umsetzen musste.

Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir daran das Rollout in planbare Blöcke zu verlegen, so dass die Kassensoftware vorbereitet ist und später nur noch der TSE-Stick angesteckt werden muss.

Wir empfehlen eine zeitnahe Anmeldung:

Anmeldung TSE Rollout 2020

Falls Sie sich schon einmal bei uns oder CSS Group® angemeldet haben ist das ausreichend.
 
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Vor- und Nachteile der beiden TSE Varianten Cloud-TSE Hardware-TSE
Ich muss die TSE an meine Kasse anbinden ja ja
Ich kann nur noch Online kassieren ja nein
Ich brauche schnelles Internet ja nein
Ich muss für jeden einzelnen Kassenvorgang Fiskalisierungs-Gebühren bezahlen ja nein
Die TSE Kosten steigen mit meiner Kunden-Anzahl ja nein
Ich behalte meine Datenhoheit nein ja
Ich habe jährliche Kosten
 
  • Ich muss mich an lange Laufzeiten binden (5Jahre)
  • Ich kann nicht mehr kassieren wenn mein Fiskalisierungs-Volumen aufgebraucht ist
  • Die Höhe der Cloud Jahresgebühr richtet sich nach Anzahl meiner Belege
       (Jährlich zw. 100,00 € und 2.000,00 € bei 10-300 Kunden am Tag)
ja nein

Anwendungs- & Preisvorteil der TSE Hardware

Aufgrund der Vorteile einer hardwarebasierten TSE Lösung ist die Entscheidung bei der CSS Group® Kassensoftware für die Hardware und gegen die Cloud gefallen.

Die Verträge sind geschlossen und die Hardware befindet sich im Endstadium des Zulassungsverfahrens.

Sobald der Hersteller die Zertifizierung beim BSI abgeschlossen hat, wird die Hardware zeitnah in den Handel gebracht.

Dann werden auch Preislisten verfügbar sein - zum jetzigen Zeitpunkt können wir zumindest sagen, dass die Hardware günstiger sein wird als die Cloud.
   
  1. Bei der Hardware Lösung kann das Format einfach gewechselt werden, je nachdem was Ihre Kasse unterstützt kann ein USB Stick, eine Micro SD Karte oder eine LAN Lösung zum Einsatz kommen.
  2. Im Gegensatz zur Cloud TSE produziert die Hardware TSE keine monatlichen Kosten bei der Fiskalisierung.
  3. Die Hardware bleibt bei Ihnen, es werden keine Daten an einen externen Cloud Betreiber weiter gegeben.
  4. Die Hardware Lösung verursacht keinen Stress im Weihnachtsgeschäft, da die Software bereits vorab installiert werden kann und der USB Stick nur noch zum Zeitpunkt X in die Kasse eingesteckt wird.
  5. Die Hardware Lösung zieht einfach mit um falls die Kasse an einem anderen Standort eingesetzt wird oder die Kasse ausgetauscht wird.
  6. Zukunftssicher: Die Hardware ist mit allen Geräten kompatibel, ganz egal ob Sie nun einen PC, ein Notebook oder Tablet einsetzen.
 

Weshalb habe ich von meinem Steuerbüro noch nichts gehört

Ihr Steuerberater kann Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt ganz einfach noch nichts an die Hand geben.

Die Steuerbüros wissen zwar alle, dass die TSE 2020 kommt, jedoch können sie ihren Mandanten z.Z. nicht sagen was genau diese tun müssen.

Und egal ob Sie im Internet suchen, Ihren Steuerberater fragen oder andere Softwareanbieter kontaktieren, werden Sie selbst jetzt - August 2019 nur vier Monate vor Inkrafttreten der TSE - keine einzige konkrete Information zur Integration der TSE in Ihre Kasse erhalten.

Dieses "schwarze Loch" hat vielerlei Gründe:
 
  1. Die Steuerberater wissen zwar von der Gesetzesänderung, konnten ihren Mandanten bisher jedoch noch nichts empfehlen, da sie keinen einzigen Kassenhändler kennen der schon eine Kassensoftware mit TSE anbietet.
  2. Die Kassenhändler wiederum bekommen von den Software-Herstellern keine Informationen, solange diese die Entwicklung der TSE Schnittstelle noch nicht abgeschlossen haben.

Verständlicherweise wollen die Kassensoftware-Hersteller Ihren Händlern und Kunden keine Zusagen machen, die sich später als nicht umsetzbar herausstellen.

Erschwerend kommt hinzu, dass es z.Z. nur sehr wenige TSE-Hersteller wie unseren gibt, die sich bereits im Zertifizierungsverfahren beim BSI befinden.

Der Kassensoftware-Hersteller muss sich für einen TSE-Hersteller entscheiden und selbst wenn das erfolgreich gemeistert ist, bekommt er von "seinem" TSE-Hersteller zum jetzigen Zeitpunkt (August 2019) noch keinen Bauplan zur Integration der TSE in seine Kassensoftware – warum?

Weil es einfach noch keine fertige TSE gibt, die Zertifizierung und Freigabe ist noch bei keinem TSE-Hersteller abgeschlossen.
 

Was macht die TSE eigentlich

Jede Transaktion wird live an die TSE gesendet, dort mit einem Sicherheitsschlüssel versehen, archiviert und zurück an die Kasse gesendet.

Dabei spricht man auch vom Signieren der Fiskal-Transaktionen. Durch die starke Verschlüsselung können die Vorgänge nicht mehr nachträglich verändert werden.
 

Meldepflicht für Kassensysteme

Ab 2020 müssen alle elektronischen Kassensysteme bzw. Registrierkassen sowie die zugehörige TSE innerhalb eines Monats beim Finanzamt angemeldet werden.

Das gilt sowohl für neu angeschaffte, als auch für bestehende Kassensysteme.

Konkret bedeutet das für Sie als Ladenbetreiber, dass Sie Ihre Kassen bis spätestens 31.01.2020 beim zuständigen Finanzamt melden müssen.
 

Belegausgabe-Pflicht

Ebenfalls zur Pflicht erhoben wird die Belegausgabe. Ab 01.01.2020 muss bei jedem Kassenvorgang ein Beleg ausgegeben werden. Das kann elektronisch oder als Papierausdruck erfolgen.

Kunden müssen den Kassenbon nach wie vor nicht mitnehmen, jedoch muss der Kassenbon in elektronischer Form vorliegen und muss 10 Jahre lang gespeichert werden.
 

Kontrolle durch das Finanzamt

Ab Januar 2020 ist wieder verstärkt davon auszugehen, dass Mitarbeiter der Finanzbehörde „Testeinkäufe“ vornehmen um die Korrektheit der Belegverarbeitung zu prüfen.

Im Rahmen einer sogenannten Kassennachschau darf das Finanzamt bereits seit 01.01.2018 unangekündigt vorbeischauen und die Kasse auf Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen prüfen.

...mehr Info zur Kassennachschau